Kurz vor Weihnachten wurde die neue WordPress 5.0 –Version veröffentlicht. Es war ein steiniger Weg, aber schließlich konnte man das offizielle Release installieren. Trotzdem wurden zahlreiche Warnungen wegen einer produktiven Nutzung ausgesprochen. Das ist nicht so ganz logisch, aber wie dem auch sei. Ein Backup ist jetzt zunächst auf jeden Fall Pflicht. Dann kann es losgehen!

WordPress 5.0 Neuinstallation

Die Neu-Installation lief bei mir problemlos, so wie man das von WordPress kennt. In einem zweiten Schritt habe ich meine Plugins aussortiert. Als Theme kam das neue Twenty-Nineteen-Theme mit hinzu. Schließlich wurden die Upload-Verzeichnisse zurück kopiert und dann die Export-Datei aus dem bisherigen Blog wieder importiert.

Aus Classic- wird Block-Editor

Wenn man nun einen Beitrag im Bearbeiten-Modus öffnet, findet man den gesamten Inhalt in einem der neuen Blöcke vom Typ Classic. Doch wie komme ich jetzt zu den neuen Blöcken!? Ich habe etwas suchen müssen (Handbuchlesen ist doof) und dann habe ich die passende Funktion gefunden: „In Blöcke umwandeln“. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Alles Absätze der Seite sind so mit einem Klick in die neuen Blöcke gepackt!

Datenpflege im Blog

Da ich nun jeden Beitrag von Hand anfassen sollte, hatte ich mir vorgenommen, für jeden Artikel etwas Datenpflege zu betreiben. Und so habe ich Seite für Seite Fehler korrigiert, Links aktualisiert und Bilder bereinigt. Vielen Nachtstunden sind dafür verwendet worden. Aber sicher lohnt sich der Aufwand für die Zukunft meines Blogs.

Das Theme Twenty Nineteen

Zu der WordPress 5.0 Version wurde Twenty-Nineteen mitgeliefert. Da ansonsten am Markt die Auswahl an neuen Themes für den Block-Editor noch nicht so riesig (und fehlerfrei) ist, habe ich mich erst mal für dieses Theme entschieden. Meine Erfahrung: Twenty-Nineteen funktioniert, ist aber sehr minimalistisch und rudimentär. Eine rechte Spalte, eine ausführliche Kopfzeile mit Logo oder weitere Optionen fehlen einfach noch. Wenn man den geplanten Weiterentwicklungsverlauf anschaut, soll dazu in 2019 noch einiges ergänzt werden. Aber eben nun nicht im Moment.

Sind die Blöcke der richtige Weg!?

Über die Philosophie hinter dem neuen Model kann man sicher streiten. Im Laufe der Zeit werden sicher viele tolle neue Funktionen dazu kommen. Mit der frühen Freigabe der Version hat sich das WordPress-Projekt m. E. keinen Gefallen getan. Viele werden jetzt bemängeln, dass einfach noch zu viel fehle.

Ich bin auf die Updates schon sehr gespannt. Bis dahin werde ich mich in die Welt der Blöcke weiter einarbeiten. Das Layout meines Blogs ist dafür im Moment nicht ganz so, wie ich mir das vorstelle. Aber das wird wieder, versprochen! Wie handhabt ihr den Umstieg auf die neue WordPress-Version?

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1 Kommentar

  1. Hallo,

    das klingt ja doch recht problemlos. Ich denke, ich werde es über die Feiertage auch mal versuchen!

    Schöne Grüße aus Bochum

    Lars

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