Produkttest: Das Saal-Digital Fotobuch

Die Firma Saal-Digital hatte vor einigen Wochen zum Testen ihres Hardcover-Fotobuches  aufgerufen und stellte für diese Aktion einige Gutscheine bereit. Da ich dieses Buch schon immer mal ausprobieren wollte, kam diese Aktion für mich wie gerufen.

Die Fotobuch-Software

Fotobuch-Software Saal-Digital (Photo Blog Suitbert Monz)Nach dem Download von der Website ließ sich das Programm auf meinem Windows Vista-Notebook einwandfrei installieren, sodass der Test sofort beginnen konnte. Nach einer „Werbeseite“ kommt man zur Artikelauswahl, auf der einige Produkt-Varianten angeboten werden. Die verschiedenen Buchgrößen lassen sich hier festlegen, Infos zu der Ausführung, wie das verwendete Papier, habe ich nicht entdeckt. Hat man ein Buchprojekt ausgewählt, findet man sich auf der Layout Seite schnell zurecht. Der zu verwendete Bilderordner wird ausgewählt, allerdings können die Bilder nur nach Bearbeitungsdatum und nicht nach Aufnahmedatum sortiert werden.

Das Layouten ist schnell gelernt, allerdings kann man keine komplett angelegten Seiten vertauschen. Fanglinien zur Ausrichtung der Bilder werden nicht sicher angezeigt, was das Positionieren schwieriger macht. Störend ist die Werkzeugleiste an einem Bild im Bearbeitungsmodus beim Verschieben: Sie klebt an dem Bild wie eine Klette und stört bei der Positionierung.

Der Bestell- und Liefervorgang bei Saal-Digital

Schließlich hatte mein Fotobuch 84 Seiten und wurde in den virtuellen Warenkorb gelegt. Der Bestellvorgang war klar strukturiert und so kam ich schnell zur Übertragung der Daten. In der Bestätigungsmail gibt es einen Link, der auf eine Statusseite führt. Immer wieder aktualisiert, konnte ich so jeden Fertigungsschritt und dann auch die Lieferschritte meines Buches verfolgen. Eine so übersichtliche und informative Darstellung dieses Prozesses habe ich in der Tat noch bei keinem anderen Anbieter gesehen! Und so wurde nach drei Tagen das Buch angeliefert. Die Verpackung war sehr stabil, das Buch mit einer Schaumfolie gepolstert und in eine Schutzfolie eingelegt, sodass das Buch ohne Versandmängel eintraf.

Die Qualität des Fotobuches

saal_buchdeckel_300Zunächst fiel mir auf, dass das Buch recht dick war. Dies ist natürlich auf die Papierstärke zurückzuführen, über die ich mir anscheinend zuvor nicht ganz klar geworden war (siehe oben). Ansonsten gefällt mir die Panoramafaltung des Buches sehr gut, da diese großflächige Bilder über zwei Buchseiten hinweg toll darstellt! Der Druck ist einwandfrei, die Fotos haben keinen Farbstich, die Farben werden kräftig und originalgetreu wiedergegeben. Das wäre alles wirklich ideal, wenn da nicht ein kleiner Schönheitsfehler wäre: Die Bildfolie des Buchdeckel reißt nach einer Nutzung des Buches von nur wenigen Malen an vier Stellen (oben, unten, vorne, hinten) sichtbar ein. Das ist sehr unschön und leider nicht zu akzeptieren.

Fazit

Nun muss ich klären, ob es sich um einen einmaligen Fertigungsfehler handelt oder doch ein generelles Problem vorliegt. Ich hoffe auf den Fertigungsfehler, denn dann hätte ich insgesamt einen Anbieter für ein tolles Fotobuch-Erlebnis gefunden! Natürlich werde ich über die Klärung hier im Blog weiter informieren!

[Update vom 4.6.2013 zu meiner Anfrage: „Bei dem von Ihnen genannten Problem handelt es sich um eine Produkteigenschaft des matten Covers. Dies entsteht bei häufigen Aufschlagen des Buches und ist ein charakteristisches Merkmal des matten Covers. Diese Information können Sie auch auf unserer Internetseite nachlesen unter folgendem Link: https://www.saal-digital.de/fotobuch/zusaetzliche-informationen/oberflaechen/fotobuch-cover-matt/ „]

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