Crowdfunding: Finanzierung für das nächste Foto-Projekt!?

Crowdfunding für Fotografen (Photo Blog Suitbert Monz)Wer kennt das nicht? Die Idee ist im Kopf, das nächste Foto-Projekt, ein Buch oder ein Kalender ist gedanklich am entstehen! Doch wie sieht es mit der Finanzierung aus? Woher Geldgeber nehmen? Wer ist bereit als Sponsor aufzutreten? Geld für solche Aktivitäten aufzutreiben ist nicht immer leicht.

Crowdfunding für Fotografen!?

Doch es gibt vielleicht Licht am Horizont. Aus den USA schwappt ein neuer Trend nach Europa herüber: das Crowdfunding. Geldgeber können bei dieser Idee beliebige Personen, also auch Privatpersonen sein, die sich von einer Projekt-Idee überzeugen lassen und bereit sind, hierfür einen bestimmten Betrag zur Verfügung zu stellen. Hierbei sind dieser in der Regel sehr viele Menschen (crowd) und nicht einige wenige. Daher müssen die einzelnen Geldbeträge auch nicht unbedingt sehr hoch sein und sind deshalb auch leichter zu schultern.

Wichtig dabei ist aber, dass es sich hier in der Regel nicht um Spenden handelt, sondern ein (kleiner) Gegenwert, ein Dankeschön,  bereitgestellt wird. Es kann sich um eine kleine Anerkennung handeln (z. B. Autogrammkarte) oder eine Einladung zu der dann später stattfindenden Vernissage oder gar ein Exemplar des aufgelegten Buches oder Kalenders.

Natürlich ist es zunächst wichtig, mit der Beschreibung und Darstellung des eigenen Projektes zu überzeugen. Dies tut man auf einer der Crowdfunding-Plattformen im Internet, wie z. B. auf www.startnext.de Aus dem Bereich Fotografie sind im Moment (während dieser Text entsteht) drei Projekte eingestellt. So kann man z. B. bei  “365 Faces – spontane Strassen-Portrait-Fotografie” oder “unsichtbar – eine Fotoplakatausstellung zur tumorbedingten Fatigue” die Foto-Künstler bei Gefallen unterstützen.  An der “Fortschrittsanzeige” ist leicht erkennbar, wie weit das Sponsoring schon vorangeschritten ist. In der Projektbeschreibung sieht man auf einen Blick, welches “Dankeschön” man für welchen Betrag erhält.

Sicher, das Thema Crowdfunding steht in Europa noch so ziemlich am Anfang. Auch ist die Konkurrenz der verschiedenen Projekte oft groß. Aber in Zeiten allgemein leerer Kassen könnte der Zugang auf den “Endkunden” wieder ein Erfolg versprechendes Modell werden. Und das gelingt um so eher, je mehr es nicht nur alleine darum geht Geld einzusammeln, sondern wieder Kunden als echte “Fans” und Unterstützer zu gewinnen. Und das wollen doch eigentlich alle Foto-Künstler sowieso erreichen, oder?

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